Verletzungen am Becken
Beckenfrakturen
Das Becken besteht aus mehreren Knochen, die gemeinsam einen stabilen Ring bilden. Entsprechend vielfältig sind die möglichen Brüche am Becken. Sie reichen von eher stabilen Brüchen einzelner Knochen bis hin zu schweren Beckenringverletzungen.
Grundsätzlich lassen sich verschiedene Formen von Beckenfrakturen unterscheiden. Dazu gehören unter anderem:
- Beckenringfraktur
- Schambeinbruch
- Sitzbeinbruch
- Darmbeinfraktur
- Acetabulumfraktur (Hüftpfannenbruch)
- Kreuzbeinfraktur
Welche Symptome verursacht ein Beckenbruch?
Die Beschwerden können je nach Art und Schwere des Bruchs unterschiedlich sein. Häufig treten starke Schmerzen im Becken-, Hüft- oder Leistenbereich auf. Auch Schmerzen bei Bewegung und Belastung sowie eine eingeschränkte Gehfähigkeit sind möglich.
Bei schweren Beckenverletzungen können zusätzlich Blutungen und Verletzungen umliegender Organe oder Gefäße auftreten.
Wie wird ein Beckenbruch diagnostiziert?
Zur Diagnose eines Beckenbruchs erfolgt zunächst eine ärztliche Untersuchung. Je nach Verdacht kommen bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) zum Einsatz. Besonders bei komplexen Beckenbrüchen kann eine CT-Untersuchung wichtige Informationen über den Verlauf des Bruchs liefern.
Wie wird ein Beckenbruch behandelt?
Die Behandlung richtet sich anschließend danach, welcher Knochen gebrochen ist, ob das Becken stabil ist und welche Begleitverletzungen vorliegen. Je nach Bruch können eine konservative Behandlung mit Schmerztherapie und schrittweiser Mobilisierung oder eine operative Stabilisierung erforderlich sein.
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AltersTraumaZentrum Köln Süd-West