Beatmungsmedizin

Luft zum Leben

Was ist Beatmungsmedizin?

Maßnahmen der Beatmungsmedizin kommen immer dann zum Einsatz, wenn die Lunge die Atmung kurz- oder langfristig nicht mehr oder nicht mehr ausreichend leisten kann. Gründe dafür können beispielsweise chronische Erkrankungen der Lunge wie COPD oder größere Operationen sein. Schwerpunkte der Beatmungsmedizin sind: 

Das Ziel aller beatmungsmedizinischen Therapien ist stets, die Atmung und damit den Gasaustausch in der Lunge bestmöglich wiederherzustellen und zu sichern. 

Erschöpfung der Atemmuskulatur

Die Erschöpfung der Atemmuskulatur kann verschiedene Gründe haben. Dazu gehören: 

  • fortgeschrittene Lungenerkrankungen wie COPD 
  • neuromuskuläre Erkrankungen wie Amyotrophen Lateralsklerose 
  • Deformierungen der Wirbelsäule oder des Brustkorbes

Die erschöpfte Atemmuskultur verhindert die Aufnahme von ausreichendem Sauerstoff sowie die Abatmung des Kohlendioxids. In der Folge können Betroffene unter Symptome wie 

  • gestörtem Nachtschlaf 
  • morgendlichen Kopfschmerzen 
  • zunehmender Tagesmüdigkeit  
  • Herzschwäche

leiden. 

Nicht-invasive Beatmung: Beatmung über eine Maske mit angeschlossenem Beatmungsgerät

Die Erschöpfung der Atemmuskulatur kann effektiv mit einer sogenannten nicht-invasiven Beatmung therapiert werden. Dies bedeutet, dass die Betroffenen vorzugsweise in der Nacht, manchmal auch am Tage, über eine Maske mit angeschlossenem Beatmungsgerät beatmet werden. So kann sich die Atemmuskulatur erholen und für eine ausreichende Atmung sorgen. 

Nach einer ausführlichen Diagnostik bleiben Sie zur Einleitung der nicht-invasiven Beatmung für einen kurzen Aufenthalt bei uns im Krankenhaus und lernen Bedienung und Handhabung des Gerätes. Dabei unterstützt unser erfahrenes Team Sie, so dass Sie die nicht-invasive Beatmung im häuslichen Umfeld gut und sicher umsetzen können.