Magen-Darm-Chirurgie

Operationen bei Erkrankungen der des Magen-Darm-Traktes

Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes müssen häufig operativ behandelt werden. In vielen Fällen kann dies minimalinvasiv, über kleine Hautschnitte, durchgeführt werden. 

Bösartige Tumorerkrankungen des Magen-Darm-Traktes

Bösartige Tumorererkrankungen des Magen-Darm-Traktes operiert das spezialisierte Team des Viszeralmedizinischen Tumorzentrums. 
Weitere Informationen zur 
Behandlung von bösartigen Tumorerkrankungen des Magen-Darm-Traktes

"Fast track" für eine schnelle Genesung

Bei der Großzahl der Eingriffe am Verdauungstrakt verfolgen wir eine Strategie, die zu einer schnellen Genesung nach der Operation führt:„Fast Track“-Chirurgie. Durch spezifische Maßnahmen ist Ihr Aufenthalt im Krankenhaus kürzer und Sie finden schneller wieder zurück in den Alltag.
Die wesentlichen Aspekte der Fast-Track-Chirurgie sind:

  • Anwendung der Schlüsselloch-Chirurgie oder besonders günstiger Schnittführungen
  • Kontinuierliche Schmerztherapie über Rückenmarkskatheter während und nach der Operation
  • Weitgehender Verzicht auf Wunddrainagen und Magenschlauch
  • frühzeitige Ernährung bereits am Tag der Operation
  • intensivierte Atemtherapie und körperlicher Wiederaufbau frühestmöglich nach der Operation

Erkrankungen des Darms

Der Dickdarm schließt an den Dünndarm an und hat als Hauptaufgabe die Rückgewinnung von Wasser und Eindickung des Stuhls. Man unterscheidet vier verschiedene Abschnitte: Aufsteigender Dickdarmanteil (Colon ascendens), Querdickdarm (Colon transversum), Absteigender Dickdarmanteil (Colon descendens), S-förmige Dickdarmschlinge (Colon sigmoideum). Die häufigsten Dickdarm-Erkrankungen, die operativ behandelt werden, sind neben Tumorerkrankungen entzündliche Darmerkrankungen: Divertikulitis, Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa. 

  • Divertikulitis

    Was ist eine Divertikulitis?
    Divertikel sind kleine, sackartige Ausstülpungen der Darmschleimhaut, die meist im Dickdarm – vor allem im absteigenden und sigmoiden Abschnitt – vorkommen. Viele Menschen haben solche Divertikel, ohne es zu bemerken. Von einer Divertikulose spricht man, wenn Divertikel vorhanden sind, aber keine Beschwerden bestehen.
    Eine Divertikulitis ist die Entzündung eines oder mehrerer dieser Divertikel. Sie kann leicht verlaufen, aber auch ernste Komplikationen verursachen.

    Wie entsteht Divertikulitis?
    Divertikel bilden sich, wenn an Schwachstellen der Darmwand Druck entsteht – häufig begünstigt durch:

    • ballaststoffarme Ernährung und dadurch harten, trockenen Stuhl
    • zunehmendes Alter
    • chronische Verstopfung und erhöhten Druck im Darm
    • Bewegungsmangel und Übergewicht
    • erblich bedingte Bindegewebsschwäche

    Zur Entzündung kommt es, wenn sich in einem Divertikel Stuhl ansammelt und die Wand gereizt oder geschädigt wird. Manchmal dringen Bakterien ein, es bilden sich kleine Abszesse oder – in schweren Fällen – ein Durchbruch der Darmwand.

    Wie wird Divertikulitis diagnostiziert?
    Neben einem ausführlichen Anamnesegespräch können folgende Untersuchungen zum Einsatz kommen, um den Verdacht auf eine Divertikulitis abzuklären: 

    • körperliche Untersuchung mit Abtasten des Bauches
    • Blutuntersuchungen
    • Ultraschall
    • CT oder MRT (bei Verdacht auf Komplikationen)
    • Darmspiegelung (meist zum Ausschluss anderer Ursachen)


    Wie wird Divertikulitis behandelt?
    Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad. Eine unkomplizierte Divertikulitis kann häufig mit Schonkost, Schmerzmitteln, ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Ruhe behandelt werden. Nach dem Abklingen der Entzündung folgen die Umstellung auf ballaststoffreiche Ernährung, Bewegung und Gewichtsreduktion. 
    Bei einer komplizierten Divertikulitis, beispielsweise mit Bildung eines Abzesses oder einer Stenose, kommt häufig ein operativer Eingriff als Therapie in Frage. 

    Wann ist eine Operation bei Divertikulitis notwendig?
    Nicht jede Divertikulitis muss operiert werden. Ein Eingriff kann erforderlich sein bei:

    • Durchbruch (Perforation) mit Bauchfellentzündung (Notfall)
    • Abszessbildung
    • Fistelbildung zu anderen Organen wie der Blase
    • Verengungen (Stenosen, die den Darm verstopfen
    • starken Blutungen
    • wiederkehrenden, belastenden Schübe 


    Wie wird eine Divertikulitis-Operation durchgeführt?
    Bei einem geplanten Eingriff werden meist der betroffene Dickdarmabschnitt entfernt (Sigmaresektion) und die gesunden Darmenden wieder verbunden. 
    In einem Notfall mit starker Entzündung kann es nötig sein, vorübergehend einen künstlichen Darmausgang (Stoma) anzulegen. Häufig lässt sich die Darmkontinuität später in einem zweiten Eingriff wiederherstellen.

  • Morbus Crohn

    Was ist Morbus Crohn?
    Morbus Crohn ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung. Anders als bei der Colitis ulcerosa kann die Entzündung den gesamten Verdauungstrakt betreffen – vom Mund bis zum After. Typisch ist, dass sie abschnittsweise auftritt: Entzündete Bereiche wechseln sich mit gesunden ab. 
    Die Entzündung reicht bei Morbus Crohn durch alle Wandschichten des Darms. Dadurch können im Verlauf Komplikationen wie Fisteln, Abszesse oder Verengungen entstehen. Die Erkrankung verläuft meist in Schüben – Phasen mit Beschwerden wechseln sich mit beschwerdefreien Zeiten ab.

    Wie wird Morbus Crohn diagnostiziert?

    Die Beschwerden bei Morbus Crohn sind vielfältig und manchmal diffus: Bauchschmerzen, chronischer Durchfall, Müdigkeit, Gewichtsverlust oder Fieber können ebenso auftreten wie Beschwerden außerhalb des Darms, zum Beispiel an den Gelenken oder der Haut. 

    Folgende Untersuchungen werden neben einem ausführlichen Gespräch durchgeführt, um den Verdacht auf Morbus Crohn abzuklären: 

    • Blut- und Stuhluntersuchungen
    • Darmspiegelung, unter Umständen mit Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie)
    • MRT oder CT zur Beurteilung von Fisteln und Abzessen
    • Ultraschall
    • Kapselendoskopie bei Verdacht auf Befall des Dünndarms


    Wie wird Morbus Crohn behandelt? 
    Morbus Crohn ist nicht heilbar, aber gut behandelbar. Ziel ist es, Entzündungen zu stoppen, Beschwerden zu lindern und schwere Verläufe zu verhindern. Neben Medikamenten wie Entzündungshemmern, Immunmodulatoren oder Biologika gehören Ernährungstherapie und der konsequente Tabakverzicht zur Therapie. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, um die Erkrankung zu lindern oder treten Komplikationen auf, ist eine Operation eine weitere Therapieoption.

    Wann und wie wird Morbus Crohn operiert?
    Eine Operation kann Morbus Crohn nicht heilen, da die Entzündung an anderen Stellen wieder auftreten kann. Die Entfernung des akut entzündeten Darmabschnitts kann dennoch sinnvoll sein, beispielsweise bei Fistelbildung (zur Blase, zur Haut oder zwischen den Darmabschnitten), Abzessbildung oder anderen Komplikationen. Dabei wird so darmsparend wie möglich operiert. Der krankhaft veränderte Darmabschnitt wird entfernt, die gesunden Teile bleiben erhalten und nach der Entfernung des erkrankten Abschnitts zusammengefügt. 

  • Colitis ulcerosa

    Was ist Colitis ulcerosa?
    Colitis ulcerosa ist eine chronisch entzündliche Darmerkrankung, die sich auf den Dickdarm (Kolon) beschränkt. Die Entzündung beginnt immer am Enddarm (Rektum) und breitet sich von dort zusammenhängend weiter nach oben aus – anders als beim Morbus Crohn, der abschnittsweise den gesamten Verdauungstrakt befallen kann. Betroffen ist nur die oberste Schleimhautschicht des Darms. Typische Beschwerden sind blutig-schleimige Durchfälle, Bauchkrämpfe und ein ständiger Stuhldrang. Die Erkrankung verläuft in Schüben: Phasen mit Beschwerden wechseln sich mit beschwerdefreien Zeiten ab.

    Wie wird Colitis ulcerosa diagnostiziert?
    Zur Abklärung gehören bei Verdacht auf Colitis ulcerosa gehören folgende Untersuchungen: 

    • Blut- und Stuhluntersuchungen
    • Darmspiegelung mit Gewebeprobe (Biopsie)
    • Ultraschall des Bauches
    • MRT oder CT (bei schweren Verläufen)


    Wie wird Colitis ulcerosa behandelt? 
    Colitis ulcerosa ist nicht heilbar, aber in vielen Fällen gut behandelbar. Ziele der Therapie ist das Abklingen der Entzündung und die Verlängerung der beschwerdefreien Phasen. Dazu kommen verschiedene Medikamente und Ernährungsanpassung zum Einsatz. 
    Eine Operation ist selten notwendig und kommt in Betracht bei:

    • Therapieversagen (ein Schub kann medikamentös nicht kontrolliert werden)
    • einem fulminanten Schub mit schwerem Verlauf
    • starken Blutungen
    • langjährigem, schwer kontrollierbarem Verlauf mit erheblicher Belastung


    Operationen bei Colitis ulcerosa
    Eine Operation bei Colitis ulcerosa ist heilend, da die Erkrankung auf den Dickdarm begrenzt ist. Dieser wird, meist zusammen mit dem Enddarm, bei dem Eingriff vollständig entfernt (Proktokolektomie). Um den Stuhlgang im Anschluss auf natürlichem Weg zu ermöglichen, wird in der Regel ein ileoanaler Pouch angelegt: Aus dem Ende des Dünndarms wird ein kleiner Reservoirbeutel geformt und direkt an den After angeschlossen. Der Schließmuskel bleibt erhalten. Während der Heilungsphase oder bei Komplikationen kann vorübergehend ein künstlicher Darmausgang (Stoma) angelegt werden.

  • Darmverschluss (Ileus)

    Was ist ein Darmverschluss?
    Beim Darmverschluss (Ileus) ist der Transport des Darminhalts unterbrochen. Der Darm kann den Nahrungsbrei nicht mehr weiterbefördern. Der Inhalt staut sich an, der Darmabschnitt davor weitet sich auf, und der Körper verliert Flüssigkeit und Elektrolyte.

    • Mechanischer Ileus : Blockierung des Darms von innen oder außen, beispielsweise druch einen Tumor, eine Verwachsung oder einen eingeklemmten Darmabschnitt
    • Paralytischer Ileus: stark verminderte oder eingestellte Tätigkeit der Darmmuskulatur durch Entzündungen oder Medikamente oder nach einer Operation


    Symptome eines Darmverschlusses
    Typische Anzeichen eines Darmverschlusses sind:

    • Bauchschmerzen (oft wellen- und krampfartig beim mechanischen Ileus und dumpf und anhaltend beim paralytischen Ileus)
    • Erbrechen (Mageninhalt, später kann es kaffeesatzartig oder kotig riechen)
    • aufgeblähter Bauch mit Spannungsgefühl
    • Ausbleiben von Stuhlgang
    • Übelkeit, Appetitlosigkeit

    Ein harter, stark druckempfindlicher Bauch oder ein plötzlich sehr starker Schmerz kann auf einen Durchbruch oder eine Durchblutungsstörung des Darms hinweisen und ist ein Notfall!

    Wie wird ein Darmverschluss behandelt?
    Nicht jeder Darmverschluss muss sofort operiert werden. Die Entscheidung hängt unter anderem von Ursache und Ausmaß des Verschlusses ab. Mit konservativen Methoden wie Medikamenten, dem temporären vollständigen Verzicht auf Nahrung, Flüssigkeitszufuhr über die Vene und der Ableitung von Magen- und Darminhalt über eine Sonde können vor allem paralytischen Ileus-Verläufe kontrolliert werden. 
    Bei eingeklemmten Brüchen oder Darmverdrehungen, Durchblutungsstörungen des Darms oder Durchbrüchen, drohenden Komplikationen oder Verschluss durch einen Tumor sind Operationen jedoch die einzige Therapieoption. 

    Operationen bei Darmverschluss
    Ziele der Operation bei einem Darmverschluss sind die Beseitigung des Hindernisses, die Wiederherstellung der Durchblutung und der Erhalt gesunden Gewebes. Je nach Ursache des Verschlusses kommen unterschiedliche Verfahren infrage:

    • Lösen von Verwachsungen (Adhäsiolyse)
    • Einschneiden des Bruchsacks und Versorgung der Bruchlücke bei eingeklemmter Hernie
    • Zurückdrehen des Darms bei einer Darmverdrehung (Volvulus); dabei wird der betroffene Abschnitt manchmal zusätzlich befestigt oder entfernt
    • Tumoroperation
  • Blinddarmentzündung (Appendizitis)

    Was ist eine Blinddarmentzündung?
    Bei der Blinddarmentzündung (Appendizitis) entzündet sich der Wurmfortsatz (Appendix vermiformis), ein kleines, fingerförmiges Anhängsel am Anfang des Dickdarms, im rechten Unterbauch. Die Entzündung entsteht meist, wenn der Zugang zum Wurmfortsatz verstopft ist – etwa durch harten Stuhl, einen Fremdkörper oder geschwollenes Gewebe. Bakterien vermehren sich dahinter, die Wand schwillt an und kann sich im Verlauf entzünden, absterben oder durchbrechen.

    Welche Beschwerden verursacht eine Blinddarmentzündung? 
    Ein typisches Symptom einer Blinddarmentzündung ist Wanderungsschmerz: Die Schmerzen beginnen zunächst diffus in der Bauchmitte oder im Oberbauch, oft rund um den Nabel und wandern im Verlauf in den rechten Unterbauch und werden dort deutlich stärker. 
    Weitere Anzeichen einer Blinddarmentzündung sind: 

    • Appetitlosigkeit und Übelkeit
    • Erbrechen
    • leichtes Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl
    • Druckempfindlichkeit im rechten Unterbauch, verstärkt beim Gehen, Husten oder Hüpfen
    • manchmal Verstopfung oder Durchfall

    Bei starkem, plötzlich zunehmendem Schmerz, einem sehr harten Bauch und hohem Fieber kann der Wurmfortsatz durchgebrochen sein – das ist ein Notfall, der sofort behandelt werden muss. 

    Operation bei Blinddarmentzündung
    Die Behandlung der akuten Blinddarmentzündung ist in der Regel eine Operation, bei der der entzündete Wurmfortsatz entfernt wird (Appendektomie). Dabei wird der Wurmfortsatz vom Blinddarm abgetrennt und entfernt. Dieser Eingriff ist kurz und in den allermeisten Fällen mit einer nur kurzen Genesungszeit verbunden. 

Erkrankungen des Magens

  • Magengeschwüre

    Was ist ein Magengeschwür?
    Magengeschwüre (Ulcera ventriculi) sind offene, tiefer reichende Defekte in der Schleimhaut der Magenwand. Anders als eine einfache Schleimhautreizung reicht ein Ulkus durch die Schleimhaut hindurch bis in tiefere Wandschichten. Es kann einzeln oder mehrfach auftreten.
    Die Magenschleimhaut ist normalerweise durch eine Schutzschicht gegen die aggressive Magensäure geschützt. Ein Ulkus entsteht, wenn dieses Gleichgewicht aus Schutz und Säure gestört wird, beispielsweise durch eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori, bestimmte Schmerzmittel, Rauchen, Alkohol oder Stress. 

    Welche Beschwerden verursacht ein Magengeschwür?
    Nicht jedes Magengeschwür macht Beschwerden, beschwerdefreie Geschwüre werden manchmal zufällig entdeckt. 
    Typische Symptome eines Magengeschwürs sind: 

    • Schmerzen oder Brennen im Oberbauch, oft im Zusammenhang mit dem Essen
    • Völlegefühl, Blähungen, Aufstoßen
    • Übelkeit, manchmal Erbrechen
    • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust

    Schwarzer, teerartiger Stuhl, das Erbrechen von Blut und ein sehr harter Bauch mit plötzlichem Schmerz können Warnzeichen für Komplikationen sein. 

    Wie werden Magengeschwüre diagnostiziert?
    Zur Untersuchung bei Verdacht auf ein Magengeschwür ist eine Magenspiegelung (Gastroskopie) die Untersuchungsmethode der Wahl. Dabei wird eine Gewebeprobe entnommen, die auf Helicobacter pylori untersucht wird. und zum Ausschluss von Bösartigkeit

    Wie werden Magengeschwüre behandelt?
    Die meisten Magengeschwüre können mit Medikamenten und Anpassungen des Lebensstils (Tabak- und Alkoholverzicht, Ernährungsanpassung, Stressreduktion) gut behandelt werden.  Bei Komplikationen wie Blutungen kann ein endoskopischer Eingriff (Blutstillung während der Magenspiegelung) notwendig sein. 

    Operationen bei Magengeschwüren
    Magengeschwüre werden heute nur noch selten operiert, da die anderen Therapieoptionen meistens erfolgreich sind. 
    Operationen werden bei Komplikationen notwendig werden. Dazu gehören:

    • Blutungen, die sich nicht endoskopisch stillen lassen
    • Durchbruch (Perforation) in die Bauchhöhle mit Bauchfellentzündung
    • Verengung (Stenose) am Magenausgang oder Zwölffingerdarm, die den Speisebrei nicht mehr passieren lässt
    • Therapieversagen oder wiederkehrende Beschwerden trotz konsequenter Behandlung
    • Malignomverdacht, wenn sich das Ulkus nicht sicher als gutartig einordnen lässt


    Bei einer Blutung wird das blutende Gefäß umstochen, bei einem Durchbruch wird das Loch übernäht und die Bauchhöhle ausgiebig gespült, um die Bauchfellentzündung zu behandeln. Je nach Zustand und Vorerkrankungen kann zusätzlich eine säurehemmende Operation erfolgen.´
    Lässt sich eine Verengung am Magenausgang oder Zwölffingerdarm nicht in einem endoskopischen Eingriff aufdehnen, können eine Erweiterung des Magenausgangs durch Einschneiden und Vernähen (Pyloroplastik), die Anlage einer neuen Verbindung zwischen Magen und Dünndarm, die die Engstelle umgeht (Gastrojejunostomie) oder die Entfernung des verengten Abschnitts (Resektion) in Frage.


Cellitinnen-Severinsklösterchen Krankenhaus der Augustinerinnen und St. Antonius (Betriebsstelle Severinsklösterchen)
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie

Chefarzt Prof. Dr. Georg Lurje

Cellitinnen-Severinsklösterchen Krankenhaus der Augustinerinnen und St. Antonius (Betriebsstelle St. Antonius)
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Chefarzt Prof. Dr. Jan Brabender

Cellitinnen-Krankenhaus St. Hildegardis
Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie

Chefarzt Prof. Dr. Georg Lurje