Rekonstruktive Körperformungen
Straffungen des Körpers gehören in unserer Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie zum Alltag und werden täglich operiert.
Körperstraffungen können rein ästhetische aber auch durchaus funktionelle Gründe haben.
Sie kommen dann zum Einsatz, wenn die Haut ihre natürliche Spannkraft eingebüßt hat. Gründe hierfür können eine Schwangerschaft, starker Gewichtsverlust oder der natürliche Alterungsprozess sein. Das kann zu erschlafftem Gewebe und überschüssiger Haut führen. Für viele Betroffene bedeutet dies nicht nur eine Einschränkung des äußeren Erscheinungsbildes, sondern oft auch eine Belastung des körperlichen Wohlbefindens und Selbstwertgefühls.
Unsere Expertinnen und Experten bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten und Verfahren an, betroffene Körperregionen zu straffen, das Gewebe zu festigen und somit eine gewünschte Körpersilhouette (wieder-)herzustellen, um Ihnen dabei zu helfen, sich wieder wohl in Ihrer Haut zu fühlen.
Welches Verfahren angewandt wird, entscheiden wir ganz individuell und nach Ihren Wünschen in einem persönlichen Gespräch.
Oberarmstraffungen
Ist das Gewebe an den Armen durch einen hohen Gewichtsverlust oder den natürlichen Alterungsprozess erschlafft, kann es zu sogenannten „Winkearmen“ kommen. Das bedeutet, dass die Haut an den Oberarmen sich bei Bewegungen sichtbar mitbewegt, was viele Betroffene als störend oder ästhetisch unangenehm empfingen. Viele fühlen sich mit dem überschüssigen Gewebe unwohl und verstecken Ihre Oberarme unter Kleidung.
Eine Straffung der Oberarme verhilft den Betroffenen zu einem selbstbewussten Körpergefühl und schenkt Ihnen die Freiheit, sich nicht unter ihrer Kleidung verstecken zu wollen.
In den Vorgesprächen und -untersuchungen wird individuell festgelegt, welche Verfahren infrage kommen und wie aufwändig die jeweilige OP ausfallen wird. Die Dauer kann da-bei zwischen 1 und 3 Stunden variieren.
Im Anschluss an die Operation muss für sechs Wochen Kompression, in diesem Fall in Form eines Boleros, getragen werden.
Je mehr die Arme bewegt werden, umso länger kann der Heilungsprozess dauern. Daher ist es ratsam, sich in den ersten Wochen Ruhe zu gönnen und Hektik zu vermeiden.
Ob die Kosten für eine Straffung der Oberarme von der Krankenkasse übernommen werden, ist ganz individuell und hängt auch davon ab, wie ausgeprägt die Gewebeschwäche ist.
Bruststraffung
Eine runde, wohlgeformte Brust ist für viele Frauen der Inbegriff der Weiblichkeit. Verändert sich die Form der Brust kann es sich auch der Blick auf den eigenen Körper verändern und das Wohlbefinden leiden.
Die Gründe, warum das Gewebe an Spannkraft verliert, sind vielzählig. Schwangerschaften oder eine deutliche Gewichtsreduktion gehören zu den häufigsten.
Welches Verfahren bei der Straffung angewandt wird, hängt ganz von Ihren individuellen Wünschen ab, die wir im persönlichen Gespräch mit Ihnen besprechen.
Manche Patientinnen wünschen sich die Rekonstruktion der Form und Position der Brust. Hier hängt das Verfahren vom Ausgangspunkt ab. Andere hingegen wünschen sich mit der Straffung auch eine Vergrößerung der Brust. Diese lässt sich durch Implantate oder Eigenfett erzielen.
Genauere Informationen zu den einzelnen Möglichkeiten bei Operationen an der Brust geben wir Ihnen unter dem Reiter „Brustoperationen“.
Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik)
Die Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) gehört zu den Operationen, die am häufigsten bei uns in der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie nachgefragt wer-den.
Besonders nach einer Schwangerschaft oder nach einem deutlichen Gewichtsverlust, kann es sein, dass das Gewebe am Bauch an Festigkeit und Elastizität verloren hat, sich Hautschürzen bilden und die Haut sich nicht mehr so zurückbildet, wie es das persönliche Idealbild vorgibt.
Wie können Ihnen dabei helfen, dass sich mit wieder wohl in Ihrer Haut fühlen, indem wir das überschüssige Gewebe entfernen und den Bauch nach unten straffen.
Bei der Bauchstraffung wird zwischen der kompletten und der partiellen Bauchdeckenstraffung unterschieden. Ausschlaggebend dafür, welches Verfahren angewandt wird, ist die Verteilung des Hautüberschusses. Je nachdem kann es sein, dass eine untere Bauchdeckenstraffung (oder auch Mini-Bauchdeckenstraffung) gewählt wird. Dabei wird die überschüssige Haut des Unterbauches entfernt und im Anschluss das übrige Gewebe nach unten gezogen.
Befindet sich die überschüssige Haut hingegen in der Mitte oder am Oberbauch, dann kommt eine komplette Bauchdeckenstraffung zum Einsatz. Dabei wird der Oberbauch über den gesamten Unterbauch gezogen. Unsere Expertinnen und Experten versetzen anschließend den Bauchnabel.
In individuellen Fällen kann auch eine Straffung der Bauchmuskulatur notwendig sein.
Bei manchen Patientinnen und Patienten kann auch eine zusätzliche Fettabsaugung notwendig sein, wenn diätresistente Fettpolster vorliegen.
Rückenstraffung
Nicht bei jedem, aber bei vielen Menschen können sich am Rücken Fettpolster bilden. Bei Frau zeigen sie sich häufig am oberen Rücken durch das umgangssprachliche „BH-Fett“. Männer wie Frauen können vom sogenannten „Muffin-Top“ betroffen sein, also Fettpolster über dem Hosenbund.
War die Haut stark gedehnt, kann es passieren, dass sie sich nach einer Gewichtsabnahme nicht wie gewünscht zurückbildet. In diesem Fall kann das Team der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie behilflich sein und die Haut an der betroffenen Stelle straffen und Ihnen somit zur gewünschten Silhouette und somit dem gewünschten Körperbild verhelfen.
Je nachdem kann eine Operation auch eine Fettabsaugung beinhalten, um diätresistente Fettpolster zu entfernen.
Welches Verfahren angewendet werden kann, entscheiden unsere Expertinnen und Experten in einem gemeinsamen Gespräch.
Oberschenkelstraffung
Egal bei welchem Gewicht, straffe Beine gelten als ein Schönheitsideal. Starker Gewichtsverlust oder der natürliche Alterungsprozess können dazu führen, dass die Haut an den Oberschenkeln erschlafft. Teilweise sogar so, dass sich herabhängende Hautlappen entwickeln, die bei Bewegung reiben und zu Reizungen und eventuell sogar zu Entzündungen führen können.
Mit einer Oberschenkelstraffung können Haut und das darunter liegende Gewebe gestrafft werden und somit die Körpersilhouette an das persönliche Ideal angepasst wer-den.
In der Regel wird bei einer Oberschenkelstraffung die Haut an der Innenseite der Oberschenkel gestrafft und weggeschnitten. Welche Methode für Sie am besten passt, besprechen wir ganz individuell mit Ihnen.
Gesäßstraffung
Ein straffer, praller Apfelpo wird von vielen als Sinnbild von Jugendlichkeit angesehen und gilt als Schönheitsideal. Lebensereignisse wie Schwangerschaften, Gewichtsverlust oder auch der natürliche Alterungsprozess können dazu führen, dass das Gewebe im Gesäß an Spannkraft verliert und die damit auch die Rundung des Pos abhandenkommt.
Bei der Gesäßstraffung (oder Po-Lift) ist die Ausgangssituation entscheidend für die Wahl des Verfahrens. Bei einem geringen Fett- und Hautüberschuss kann die Straffung über einen Schnitt in der Pofalte erfolgen. Dadurch wird die Narbe quasi unsichtbar.
Beim klassischen Po-Lift wird der Schnitt oberhalb des Gesäßes, also am Übergang zum Lendenbereich, gesetzt. So kann überschüssiges Gewebe und Fett entfernt und das Gesäß gestrafft werden. Manchmal kann auch ein Ansatz seitlich am Oberschenkel gewählt werden.
Welche in Ihrem individuellen Fall die beste Wahl ist, entscheiden wir gemeinsam in einem persönlichen Beratungsgespräch.