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Radiologische Untersuchungen

Röntgen, Computertomographie und Magnetresonanztomographie

Die Radiologie ermöglicht auf möglichst schonende Art und Weise Einblicke in den menschlichen Körper zur Abklärung unklarer Beschwerden, zur Bestätigung von Verdachtsdiagnosen oder zur Überprüfung von Heilungsprozessen und Therapieverläufen. 

Dazu stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung, die entweder Schallwellen (Ultraschall), Röntgenstrahlen (Röntgen/CT/DVT/DEXA) oder Radiowellen (MRT) nutzen. Erfahrene Fachärzte für Radiologie suchen aus diesen Möglichkeiten das für den einzelnen Patienten optimale Verfahren aus - in enger Absprache mit dem behandelnden Facharzt und dem Patienten. 

Neben diagnostischen Verfahren können in der Radiologie auch therapeutische Maßnahmen durchgeführt werden: Interventionelle Radiologie

Radiologische Untersuchungen

  • Digitales Röntgen

    Das klassische Röntgen wurde seit der Entdeckung vor über 120 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Durch digitale Aufnahmetechnik und Speicherung können wir mittlerweile hochauflösende Röntgenbilder bei sehr niedriger Strahlenexposition anfertigen. Die Methode ist daher auch heute noch die erste Wahl um Knochenbrüche, Herz- und Lungenerkrankungen oder die erfolgreiche Implantation von Prothesen darzustellen.

    Die hochmodernen digitalen Röntgengeräte in den Augustinerinnen Krankenhäusern

    • erfassen und speichern die Röntgenbilder ohne Umweg über einen Röntgenfilm; dadurch sind die Bilder sofort und an verschiedenen Stellen des Krankenhauses abrufbar

    • bieten eine hervorragende Bildqualität bei niedriger Strahlendosis

    • arbeiten mit 3D-Kamera und künstlicher Intelligenz sehr genau

  • Bestimmung der Knochendichte: DEXA und CT-Densitometrie

    DEXA

    Die DualEnergy X-ray Absorptiometry, kurz DEXA, ist ein digitales Röntgenverfahren zur Bestimmung der Knochendichte. Das Verfahren wird genutzt, wenn klinisch der Verdacht auf eine Osteoporose beseht, zum Beispiel weil Knochen ohne relevante Verletzung brechen oder Wirbelkörper an Höhe verlieren.
    Da nur die Dichte des Knochen gemessen wird, ist die Strahlenexposition sogar noch geringer als beim herkömmlichen Röntgen.

    CT-Densitometrie

    Bei einer CT-Densitometrie wird die Dichte eines Gewebes im Computeromographen bestimmt .Vor allem an der Wirbelsäule lässt sich damit überprüfen, wie viel mineralisierte Knochensubstanz vorhanden ist. So lässt sich das Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche beurteilen.

  • Roboter-basierter Röntgenscanner Multitom Rax (Severinsklösterchen)

    Der Roboter-basierten Röntgenscanner Multitom Rax in der Betriebsstelle Severinsklösterchen bietet die Möglichkeit des Röntgens, ohne dass der Patient liegen muss. Das Gerät besteht aus zwei von der Decke hängenden "Armen", die unabhängig voneinander gesteuert werden können und sich um den Patienten herum bewegen. Der dadurch ungehinderte Zugang der Röntgenstrahlen zu den betroffenen Körperstellen ermöglicht zum Beispiel die Untersuchung von Gelenken in der Position, die Schmerzen verursacht - und damit eine sehr präzise Diagnostik in der Unfallchirurgie und Orthopädie. 

    Vorteile des Roboter-basierten Röntgenscanners Multitom Rax: 

    • große Positionierungsfreiheit des Patienten durch zwei Röntgenarme mit fünf Bewegungsachsen
    • barrierefreier 360-Grad-Zugang zum Patienten
    • Vielzahl an Untersuchungsmöglichkeiten ohne Umlagerung des Patienten
    • breites Anwendungsspektrum: Untersuchungen im Stehen, Sitzen und Liegen möglich
    • 3D-Darstellung von Gelenken unter natürlicher Gewichtsbelastung
    • standardisierte und reproduzierbare Untersuchungen durch robotergestützte Präzision
    • Minimierung des Bedarfs an neuen radiologischen Aufnahmen
    • strahlenarme Untersuchung
  • Computertomographie (CT)

    Die Computertomographie liefert in sehr kurzer Zeit Schichtaufnahmen des menschlichen Körpers. Dazu umrundet eine Röntgenröhre den Patienten und fährt die zu untersuchende Region ab. Der Computertomograph verfügt über eine große Öffnung und die Untersuchungsdauer ist kurz. Die Computertomographie kommt zum Beispiel bei Notfällen, in der Abklärung von Tumorerkrankungen und bei Fragestellungen rund um Knochen und Gelenke zum Einsatz. 

    Eine Vielzahl der CT-Untersuchungen kann in Niedrigdosis-Technik durchgeführt werden, beispielsweise wenn ein Nierenstein aufgespürt oder eine krankhafte Veränderung des Lungengewebes ( z. B. ein Emphysem oder eine Fibrose) nachgewiesen werden soll. Diese so genannten Low-Dose-CTs verursachen eine Strahlenexposition, die kaum größer ist als die konventioneller Röntgenaufnahmen. 

  • Magnetresonanztomographie (MRT)

    Die Magnetresonanztomographie bietet (mit Ausnahme der Lunge) eine hervorragende Darstellung der Weichteilstrukturen. Damit lassen sich sehr gut beispielsweise Verletzungen von Bändern, Knorpel, Bandscheiben oder Muskelgruppen nachweisen. Auch die Darstellung von Gefäßstrukturen ist mit der Magnetresonanztomographie zum Teil sogar ohne Kontrastmittel möglich. Darüber hinaus ist die MRT insbesondere zur Diagnostik von Rückenmark und Gehirn geeignet. So können auch kleinste Entzündungsherde bereits sehr früh erkannt werden.

    Bei der MRT Technik werden keine Röntgenstrahlen eingesetzt. Daher ist diese Methode besonders schonend. 
    Ein Nachteil ist häufig die enge Röhre, in die der Patient hineingeschoben wird - die modernen Geräte in den Augustinerinnen Krankenhäusern verfügen jedoch über deutlich größere Öffnungen, so dass die Untersuchung für den Patienten deutlich angenehmer ist. 

    Elektronische oder metallische Implantate wie Herzschrittmacher können ein Hindernis für die Untersuchung sein. In enger Abstimmung mit den Spezialisten für Kardiologie prüfen wir, ob die Untersuchung in Einzelfällen dennoch möglich gemacht werden kann. 


Cellitinnen-Severinsklösterchen Krankenhaus der Augustinerinnen und St. Antonius (Betriebsstelle Severinsklösterchen)
Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Chefarzt Dr. Frank Schellhammer

Cellitinnen-Krankenhaus St. Hildegardis
Radiologie

Ärztlicher Leiter: Dr. Sascha Hammerschlag

Cellitinnen-Severinsklösterchen Krankenhaus der Augustinerinnen und St. Antonius (Betriebsstelle St. Antonius)
Strahleninstitut Köln

Partner für die radiologische Versorgung in der Betriebsstelle St. Antonius: www.strahleninstitut.de